Starker Münster-Auftritt in Düsseldorf Wirtschaftsnacht: Firma Carpegen unter den Top-Five
-wsch- Münster.
"Münster stellt in jeder Hinsicht eine starke Fraktion", resümierte gestern Bernd Adamaschek, Geschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) Münsterland. Bei der NRW-Wirtschaftsnacht 2005 im Düsseldorfer Ständehaus, bei der der erstmals ausgelobte Unternehmerpreis des BVMW vergeben wurde, stellte die Westfalenmetropole ein Zehntel der Gäste. Alle fünf gemeldeten münsterischen Unternehmen kamen ins Finale, eines landete unter den Top Five. Insgesamt waren mehr als 150 Unternehmen für den neuen Preis vorgeschlagen worden. Die fünf münsterischenUnternehmer gehörten allesamt zu den 25 Nominierten, die am Samstagabend noch im Rennen waren, als die Siegerehrung "im Stile der Oscar-Verleihung" (Adamaschek) über die Bühne ging. Um im Bilde zu bleiben: Der Oscar ging schließlich an Dr. Kristian Glagau von Orthomol aus Langenfeld. Aber Dr. Antje Rötger mit Carpegen kam immerhin in die Runde der letzten Fünf. Carpegen ist noch ein junges Unternehmen aus dem Biotech-Bereich. Die Biologin Dr. Antje Rötger, die schon etliche Preise einheimsen konnte, hat vor allem innovative Testsysteme für die Paradontitis- und Kariesdiagnose entwickelt.
Die "Delegationsleiter" Matthias Günnewig (Wirtschaftsförderung), Rolf Wandres (TEAM Wandres, Mitveranstalter der Wirtschaftsnacht) und Bernd Adamaschek (BVMW Münsterland) zeigten sich beeindruckt von der großen Resonanz seitens der münsterischen Unternehmen. "Wir sind stolz auf das Abschneidender lokalen Firmen", betonte Günnewig. Und Wandres konstatierte: "Ein furioser Auftakt, das macht Lust auf mehr."
Zufrieden waren auch die münsterischen Teilnehmer, schließlich gehörten alle zum ausgewählten Kreis der 25 Nominierten von über 150 Bewerbungen. Neben Dr. Antje Rötger (Carpegen) waren das Rike Kappler (Cibaria), Renate und Walter Rittmeyer (Feintechnik R. Rittmeyer), Michael Randau (SuperBioMarkt) sowie Franz-Josef und Berthold Bröker (bröker Catering & Event).
Sie alle haben bewiesen, so resümierte Bernd Adamaschek, dass es sich lohnt, etwas zu wagen und den Mut zu zeigen, neue Wege zu gehen.
Renate Rittmeyer, Michael Radau, Dr. Antje Rötger, Rike Kappler und Matthias Günnewig (vorne v.l.), Rolf Wandres, Bernd Adamaschek, Berthold Bröker und Walter Rittmeyer (hinten v.l.) Quelle: Westfälische Nachrichten, 26. September 2005